Module in MS Access

Das Hilfethema GUI-Objekte unterscheidet in Excel-Arbeitsmappen die folgenden Objekte:

Access unterscheidet zwischen den folgenden Modulklassen einer Datenbankanwendung:

Anders als Excel kapselt Access alle Ereignisprozeduren eines Formulars oder Berichts in einem Formular- oder Berichtsmodul. Unterprogramme, Variablen und Konstanten, die sich nicht einem bestimmten Formular oder Bericht zuordnen lassen, werden in sogenannten Standardmodulen vereinbart.

Der folgende Ausschnitt aus dem Projektexplorer von Access_Quiz.mdb nennt fünf Formularmodule und ein Berichtsmodul. Das einzige Standardmodul hat den benutzerdefinierten Namen "Standardmodul" und besteht aus drei öffentlichen Variablen und zwei öffentlichen Funktionen. Die Funktionen Matrikel() und Test() kommen beide in Ausdrücken des Formulars ZOBenutzerlösungen vor (siehe Hilfethema Datenherkunft).


Die sechs Formular- und Berichtsmodule sind Beispiele (Instanzen) der von MS Access vordefinierten Klassen Formular und Bericht. Formular- und Berichtsmodule, welche die Ereignisprozeduren dieser Instanzen definieren, finden Sie im Projektexplorer unter dem Titel Klassenobjekte. Sie heissen Klassenobjekte, weil sie die Entwicklerin durch zusätzliche Eigenschaften und Methoden (Ereignisprozeduren) aus einer vordefinierten Klasse erzeugt und an ihre Bedürfnisse angepasst hat. Neben vordefinierten Formular- und Berichtsobjekten kommen auch benutzerdefinierte Klassenobjekte vor. Module, mit denen der Entwickler eigene Klassenobjekte mit selbst definierten Eigenschaften und Methoden codiert, heissen Klassenmodule. Eigene Klassenmodule eignen sich vor allem für grössere Projekte oder die projektübergreifende Nutzung von Code. In TESTS finden Sie deshalb keine benutzerdefinierten Klassenmodule.

Modularisierung